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Deutsch-französische Begegnung in Weyerbusch am 06.Oktober 2018

Fünfzig Gäste aus Frankreich besuchen das Raiffeisen-Begegnungszentrum in Weyerbusch.

Im Rahmen ihrer viertägigen Begegnung wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des MAR (Mouvement dÁktion Rurale der protestantischen Kirchen Frankreichs), des EDL (Evangelischer Dienst auf dem Land im Rheinland) und der KLB  (Katholische Landvolk Bewegung im Erzbistum Köln) von Herrn Rainer Düngen, 2. Beigeordneter der Verbandsgemeinde Altenkirchen und Herrn Dietmar Winhold, Bürgermeister in Weyerbusch willkommen geheißen.

Die drei Gruppierungen begleiten in ihren Kirchen anwaltlich das Leben der Menschen auf dem Land.  Sie benennen Probleme, bringen Fachleute zusammen, erarbeiten Lösungsansätze, und werben in Gesellschaft und Politik für bessere Lebensbedingungen auf dem Land.

Der zweihunderste Geburtstag Friedrich Wilhelm Raiffeisens gab Hintergrund und Thema der diesjährigen Tagung, vom 5. bis 8. Oktober im Kirchenkreis und Landkreis Altenkirchen:  “EUROPA IM UMBRUCH” – Selbsthilfe als Prinzip einer Neugestaltung in ländlichen Räumen.

Nach Morgenandacht und Friedhofsvisite in Birnbach wurden die Gäste in Weyerbusch mit einen traditionellen Mahl mit Suppe und Brot aus dem Raiffeisen-Backes empfangen

Sie verfolgten aufmerksam die szenische Darstellung einer für die Zeit Raiffeisens typischen Begegnung vor dem Bürgermeisteramt :  Zwei französische und ein deutscher Bürger warten auf den “Samtbürgermeister” und entwickeln im Gespräch die Lösung ihrer Anliegen ganz im Sinne Raiffeisens, ohne ihn direkt zu brauchen.  Der Raiffeisenbotschafter Stephan Fürst aus Rimbach schrieb das Stück und schuf damit zugleich die literarische Gestalt des >Bauern Hans, aus dem „Grund“ (Region Oberirsen, Marenbach, Rimbach)<.

Bei strahlendem Sonnenschein in erlebten Gäste und Gastgeber eine beeindruckende Mittagszeit, bevor sie aufbrachen, um auf Hof Hagdorn bei Wissen ihre „Journées“ fortzusetzen.

Dietmar Eschemann, Oberirsen